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Sport

Pyramiden im Sportunterricht

In einer Lerneinheit zum Thema Akrobatik haben die Kinder der dritten Klassen in die Zirkusluft hineingeschnuppert. Dazu haben sie gemeinsam Menschen-pyramiden gebaut. Diese Form der Bewegungskünste kannten die Kinder schon als Partnerakrobatik aus dem Zirkus, wo sie gebannt zuschauen, wenn die Artisten ihre Kunststücke vorführen. Nun konnten die Kinder auch mal ihr Gleichgewicht aufs Spiel zu setzen.

Da es bei der Partnerakrobatik besonders darauf ankommt, mit anderen zu kooperieren und zusammenzuarbeiten, haben die Schülerinnen und Schüler zunächst verschiedene Spiel- und Übungsformen absolviert, bei denen es darum ging, Körperkontakt zuzulassen, dem anderen zu vertrauen und sich abzusprechen. Dabei konnten sie lernen, dass jeder seinen Beitrag zur erfolgreichen Bewältigung einer Aufgabe bringen und dabei Rücksicht auf die Interessen Anderer nehmen muss.

Beim Bau von Pyramiden kommt es auch ebenso darauf an, Verantwortung für die Gesundheit des Anderen zu übernehmen. Aus diesem Grund wurden vor dem Pyramidebau zunächst wichtige Sicherheits- und Verhaltensregeln besprochen (Wie sieht die notwendige „Bankposition“ aus? Wo sind die Stützflächen? Wie steige ich auf? Wie steige ich ab? …).

Die Kinder haben zuerst eigene Pyramideformen überlegt und aufgebaut und dann auch vorgegebene Pyramiden nachgestellt. Begonnen wurde mit kleinen Pyramiden mit drei Kindern. Nach und nach wurden dann immer größere Pyramiden bis hin zu Pyramiden mit 5 oder mehr Kindern ausprobiert. Dabei wurde jede Schülerin und jeder Schüler gebraucht. Egal ob als „Untermann“, „Pyramidenspitze“, oder Helfer: Jeder konnte eine für sich passende Aufgabe finden.

Letztendlich haben die Kinder viel Spaß gehabt und dabei neben den sozialen Fähigkeiten (Absprechen, Rücksicht nehmen, …) auch koordinative Fähigkeiten, Kraft, Beweglichkeit, Körperspannung und Orientierung im Raum spielerisch geschult.

 

 
   
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