Skip to content

Goethetag

Jedes Jahr ehrt die Schule den Namensgeber der Goetheschule Johann Wolfgang von Goethe durch einen Goethetag. An diesem Tag wird mit den Schülern über das Leben und die Werke von Goethe gesprochen und Wissenswertes erarbeitet.

Goethe wurde am 28.08.1749 in Frankfurt am Main geboren und starb am 22.03 1832 in Weimar.

Was bisher an den zurückliegenden Goethetagen gemacht wurde

 

Goethetag am 18. März 2016

An der Goetheschule fand am Freitag, dem 18.03.2016, nun schon zum 14. Mal ein „Goethetag“ statt.
Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1 bis 4 beschäftigten sich mit dem Leben und Werk des großen deutschen Dichters Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), nach dem ihre Schule benannt ist.

In allen Klassen wurden in vielfältiger Weise Projekte durchgeführt.
Bekannte Gedichte wurden gelesen und mit unterschiedlichen Gestaltungselementen anschaulich umgesetzt.

Goethetag 2016

Zu dem Gedicht vom zugefrorenen Teich wurden Frösche gebastelt, der Vogel im Käfig beschäftigte die Kinder des Jahrgangs 1. In anderen Klassen drehte sich an verschiedenen Stationen alles um den Zauberlehrling. Beim Kreislauf des Wassers ließ sich eine Verbindung zwischen Literatur und Sachunterricht finden – die unterschiedlichsten Themen wurden mit verschiedenen Vorgehensweisen von den Kindern bearbeitet.

Goethetag 2016                  Goethetag 2016

Insgesamt war es – wieder einmal – ein lohnender Tag für die Schülerinnen und Schüler, bei dem sie mit viel Spaß und auf unterhaltsame Weise viel Wissenswertes erfahren haben.

 

Goethetag am 08. April 2011

 

Wir lernen das Gedicht kennen

 

Auch am Goethetag in diesem Jahr konnten die Kinder unserer Schule wieder viel über Goethe in Erfahrung bringen. In zwei Klassen des ersten Jahrgangs lernten die Kinder das Gedicht vom „Wassertröpfchen“ kennen.

Ein Leporello von vielen wunderschönen…

Anschließend wurden gemeinsam Collagen zu dem Gedicht erstellt und jedes Kind bastelte noch ein Leporello zum Gedicht.

So beginnt die Collage zu unserem Gedicht…

… und so endet unsere Collage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Klasse 1b lernte Frühlingsgedichte von Goethe kennen und vertiefte anschließend ihr sachkundliches Wissen zu unterschiedlichen Frühlingsblumen.

In den Klassen unseres 2. Jahrgangs stand das „Froschgedicht“ von Goethe im Mittelpunkt. Nach dem Kennenlernen des Gedichtes wurde hierzu gebastelt und geschrieben und so eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Inhalt und der Textaussage ermöglicht. Ein besonderer Höhepunkt für die Kinder der Klasse 2 war der Besuch von Frau Walter vom Hagener Stadttheater. Frau Walter ist Theaterpädagogin und gestaltete gemeinsam mit einigen ihrer Praktikantinnen mit jeder Klasse eine Stunde zu verschiedenen Themen. So konnten die Kinder auf spielerische Weise zum Beispiel nachempfinden, wie zur Zeit Goethes getanzt wurde oder was Goethe als Kind in der Schule lernte.

Echte Konkurrenz für die Damen zu Goethes Zeit

 

Selbstgebastelte Frösche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Jahrgang 3 begab sich auf Goethes Spuren nach Italien. Die Kinder erfuhren, was Goethe auf seiner Italienreise alles erlebte und lernten Texte kennen, welche Goethe in diesem Zusammenhang verfasste. Um die Italienreise mit allen Sinnen für die Kinder erfahrbar zu machen, wurde – dank der Unterstützung durch fleißige Elternhände auch noch wunderschön dekoriert – in der Frühstückspause ein italienisches Buffet aufgebaut. Es gab frische Tomaten, knuspriges Brot und selbstgemachte Zitronenlimonade. Den Kindern schmeckte es so gut, dass alles – bis auf den letzten Krümel – aufgegessen wurde.

Das schmeckt…

Köstlich!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Jahrgang 4 ging es absolut „zauberhaft“ zu. Im Fokus stand bei unseren 4. Klassen der „Zauberlehrling“ von Goethe. Nach dem Kennenlernen des Gedichtes wurden eigene Zaubersprüche verfasst und schon bald wimmelte es in den Klassen nur so von kleinen Zauberlehrlingen mit Umhang und Zauberhut.

Hex – Hex – Hex

Welcher Zauberspruch wohl wirkt…?

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Goethetag am 27.03.2009

Die Kinder des 1. Jahrgangs erfuhren am Goethetag wie Goethe lebte und lockten mit seinem Gedicht „Frühling übers Jahr“ den lang ersehnten Frühling herbei.

 

Aus bunt gemalten Bildern von Goethe erstellten sie eine Collage, die sich mit den Bildern von Andy Warhol messen kann.

Arbeit für die Collage

Collage von Goethe

Das Haus, in dem Goethe als Kind lebte

 

 

 

 

 

 

 

Alle hörten aufmerksam zu, als Frau Piechatzek die Aufgabe erklärte: Die Blumentöpfe wurden mit Farben verziert und anschließend, wie im Gedicht beschrieben, mit Veilchen bepflanzt.

Aufgabenstellung zu Goethe

Bunte Blumentöpfe

Die Veilchen für die selbstbemalten Töpfe

 

 

 

 

 

 

 

 

Frühling über’s Jahr

Das Beet, schon lockert
Sichs in die Höh,
Da wanken Glöckchen
So weiß wie Schnee;
Safran entfaltet
Gewaltge Glut,
Smaragden keimt es
Und keimt wie Blut.
Primeln stolzieren
So naseweis,
Schalkhafte Veilchen,
Versteckt mit Fleiß;
Was such noch alles
Da regt und webt,
Genug, der Frühling,
Er wirkt und lebt.
von Johann Wolfgang von Goethe

 

Der Jahrgang 2 beschäftigte sich mit Goethes Werk „Meeresstille“.
Nachdem auch sie viele verschiedene Dinge über Goethes Leben erfahren hatten, gestalteten sie mit Wasserfarben ein passendes Bild zum Gedicht.

Arbeiten zu „Meeresstille“

Aufgabenstellung zum Gedicht „Meeresstille“

 

Ideensammlung zum Gedicht

 

 

 

 

 

 

 

Meeresstille

Tiefe Stille herrscht im Wasser,
Ohne Regung ruht das Meer,
Und bekümmert sieht der Schiffer
Glatte Fläche ringsumher.
Keine Luft von keiner Seite!
Todesstille fürchterlich!
In der ungeheuern Weite
Reget keine Welle sich.

 

Im 3. Jahrgang begaben sich die Kinder gemeinsam mit Goethe auf Italienreise.
Dazu schlüpften einige Kinder sogar in die Rolle Goethes.

Goethe nachgestellt

Auf Goethes Spuren

 

 

 

 

 

 


Die Eindrücke, die Goethe auf seiner Reise sammelte, hielten sie nicht nur auf Plakaten fest, sondern konnten sie dank des frischen Ciabbatta-Brotes, knackiger Tomaten und frisch gepressten Zitronensaftes sogar selbst nachempfinden.

 

Ciabbatta-Brot

Knackige Tomaten

 

 

 

 

 

 

 

Der Jahrgang 4 widmete den Goethetag ganz Goethes berühmter Ballade „Der Zauberlehrling“. Die Kinder der Klasse 4b hatten ihn sogar schon im Vorfeld in einem echten Tonstudio auf CD „gerappt“.
Außerdem beschäftigten sie sich mit Goethes Gedicht „Ginkgo biloba“, das er für seine späte Liebe Marianne von Willemer geschrieben hat.

 

Ginkgo biloba

Dieses Baumes Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Giebt geheimen Sinn zu kosten,
Wie’s den Wissenden erbaut,
Ist es Ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
Daß man sie als Eines kennt?
Solche Frage zu erwiedern,
Fand ich wohl den rechten Sinn,
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Daß ich Eins und doppelt bin?

 

 

Selbst gestaltetes Goethegedicht

Mein Goethetag

 

 

 

 

 

 

 

Was die Menschen zu Goethes Zeit für Kleidung trugen, konnten alle Kinder im Lehrerzimmer sehen.
Extra für den Goethetag hatte Frau Piechatzek einige Kleidungsstücke und eine Perücke, wie sie zu Goethes Zeiten getragen wurden, aus dem Stadttheater Hagen ausgeliehen und ausgestellt.

Das hätte Goethe getragen:

Vorblatt mit Vatermörderkragen und Weste, Justqucorps Jacke oder Empirefrack, Stiefelhose/Stiefel

 

Frisur von Goethe

Kleidung zu Goethes Zeiten

 

 

 

 

 

 

 

Zwischendurch lockerte Maximilian aus der 4c die Arbeit durch kleine Zaubereinlagen auf, die alle zum Staunen brachten.

 

Zauberei

 

Goethetag am 14.03.2008

Die 4. Schuljahre im Schuljahr 2007/2008 erfuhren am diesjährigen Goethetag etwas über berühmte Persönlichkeiten, die zur gleichen Zeit wie Goethe gelebt haben: z.B. Schiller, Gebrüder Grimm, Beethoven, Haydn, Mozart, Tischbein. Über politische und wirtschaftliche Entwicklungen während Goethes Leben lernten sie auch etwas: Napoleon und seine Kriege, Friedrich II (der Große), Erfindung der Dampfmaschine und die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten. In Gruppenarbeiten gestalteten die Kinder informative Plakate mit Bildern und Texten zu diesem Thema.

Das „Heidenröslein“ wurde ihnen von Werner Hahn vorgetragen. Sehr nett schaffte er es, mit einigen Kindern dieses Gedicht vorzuspielen, mit allen rhythmisch zu sprechen, den Kindern die Gefühle des Knaben und des Heiderösleins zu vermitteln.
Im Unterricht erfuhren sie dann noch, wie es dazu kam, dass Goethe dieses sehr bekannte Gedicht schrieb. Anschließend schrieben alle die Verse sehr schön auf ein Schmuckblatt auf und verzierten ihre Zeilen mit gemalten Röslein. Ein Rosenglanzbild wurde dann noch dazu geklebt.

Der „Erlkönig“ wurde als Rap eingeführt. Die Kinder konnten sehr schnell die Ballade mitsprechen.
Auch bei diesem Gedicht erfuhren sie von Goethes Beweggründen, diese Zeilen zu schreiben. Der Unterschied zwischen Wirklichkeit und Wahnvorstellungen des Kindes im Gedicht wurden herausgearbeitet. Die Kohlezeichnung von Ernst Barlach inspirierte sie anschließend dazu, selbst ein Bild mit Kohlestiften zu zeichnen.
Goethes Lebenslauf  mit allen wichtigen Daten, die die Kinder in den 4 Grundschuljahren mittlerweile erfahren hatten, wurden in eine Zeitleiste eingeklebt.

Zum Schluss wurden alle Arbeitsblätter und Zeichnungen zu einem kleinen Goethebuch gebunden, das dann auch noch verziert, bzw. beschriftet wurde. So hatten die Kinder auch in diesem Jahr wieder sehr viel über Goethe erfahren, der ja der Namenspatron unserer Schule ist. Allen hat es mal wieder viel Spaß gemacht.

 

Mappen zu Goethe

 

Berühmte Menschen zur Zeit Goethes

Ludwig van Beethoven war ein bedeutender Komponist und lebte zur gleichen Zeit wie Goethe.
Beethoven wurde am 17. Dezember 1770 in Bonn getauft. Sein genauer Geburtstag ist jedoch bis heute ungewiss. Wissenschaftler vermuten als Geburtstag den 16. Dezember 1770.
Am 26. März 1827 verstarb Beethoven. Zu diesem Zeitpunkt war er völlig taub.
Er komponierte viel, aber nicht wie die andern. Er wollte immer das Besondere.
Aber auch andere berühmte Komponisten lebten zu Goethes Zeit z.B. Mozart.

Der junge Mozart galt als Wunderkind. Bereits mit 4 Jahren gab er sein erstes Konzert. Jedoch verstarb er schon sehr früh. Mozart hinterließ viele Stücke.
Joseph Haydn wurde am 31. März 1732 geboren. Er lebte in Wien und unterrichtete dort auch Beethoven am Klavier.
Aber natürlich spielte Haydn auch selber.

Es lebten zur Zeit Goethes auch berühmte Schriftsteller :
Die Gebrüder Grimm, wer kennt sie nicht? Sie schrieben legendäre Märchen wie „Hänsel und Gretel“, „Schneewittchen“ und „Die sieben Zwerge“.
Jacob Grimm (geboren am 4. Januar 1784, verstorben am 02. September 1863) und Wilhelm Grimm (geboren am 24. Februar 1786, verstorben am 16. Dezember 1859).
Friedrich Schiller
lebte vom 10. November 1759 bis 09. Mai 1805 .
Wie auch Goethe und Jacob und Wilhelm Grimm hinterließ Schiller viele Werke.
Napoleon Bonaparte
: Wer hat den Namen noch nie gehört?
Geboren wurde er am 15. August 1769 und verstarb am 05. Mai 1821.
Napoleon Bonaparte führte den größten Krieg in der Geschichte Frankreichs.
Aber er hatte keinen Erfolg mit der Weltherrschaft.

In der Klasse haben wir Lernplakate zu den Berühmtheiten erstellt. Dabei haben wir über jede der Persönlichkeiten einiges herausgefunden.
(Dieser Artikel wurde von Jobin und Alexander, Klasse 4a, verfasst.)

 

Gruppenarbeit

 

Der Erlkönig

Der Erlkönig ist ein Gedicht von dem sehr berühmten Dichter Johann Wolfgang von Goethe. Als Goethe eines Morgens die Zeitung las, sah er die Überschrift „Tragischer Kindstod“. Weiter wurde in dem Zeitungsartikel folgendes beschrieben:
Zuerst bekam das Kind Fieber. Es war sehr schlechtes Wetter. Mit dem
Kind wurde es immer schlimmer. Es begann zu halluzinieren.
Inzwischen hatte es Angst vor den eigenen Eltern. Nach einer Weile reagierte der Vater und er setzte den Jungen auf sein Pferd und ritt mit ihm los. Der Vater wollte mit ihm zum Arzt reiten. Auf dem Weg dorthin begann das
Kind zu glauben, dass die Bäume anfangen zu sprechen und es hatte sehr viel Angst. Der Vater ritt so schnell das Pferd konnte, aber als sie auf dem Hof des Arztes angekommen waren, war das Kind bereits tot.
Der Vater litt sehr darunter.

Goethe machte sich über dieses Ereignis viele Gedanken. So entstand das Gedicht der Erlkönig.
Damit ihr dieses spannende Gedicht selbst einmal lesen könnt, habe ich es hier für euch aufgeschrieben.

 

Der Erlkönig

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm;
Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang die Gesicht?
Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlkönig mit Kron´ und Schweif?
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.

„Du liebes Kind, komm, geh mit mir;
Gar schöne Spiele spiel´ ich mit dir:
Manch´ bunte Blumen sind an dem Strand;
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.“

Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlkönig mir leise verspricht?
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
In dürren Blättern säuselt der Wind.

„Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn,
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.“

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort?
Mein Sohn, mein Sohn ich seh´ es genau;
Es scheinen die alten Weiden so grau.

„Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.“
Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan!

Dem Vater grauset´s; er reitet geschwind,
Er hält in den Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.

Am Goethetag malten wir dann mit Kohle Bilder zu diesem Gedicht. Hier könnt ihr einmal eins der Bilder sehen.
(Dieser Artikel wurde von Dany, Klasse 4a geschrieben.)

 

Kohlezeichnung

 

Heideröslein

Auch in diesem Jahr feierten die Kinder der Goetheschule den „Goethetag“. Alle  waren glücklich. Das ganze 4.Schuljahr bekam eine Überraschung. Aber bis zur Überraschung „Heidenröslein“ dauerte es noch ungefähr 35 Minuten. Endlich waren die 35 Minuten um. Das ganze 4. Schuljahr versammelte sich bei Herrn Peter im Klassenraum. Ein Mann stand da. Die Hälfte des 4. Schuljahrs kannte den Mann gar nicht. Er stellte sich vor.
„Ich heiße Herr Hahn, und arbeite am Hagener Stadttheater. Ich weiß, dass ihr den Goethetag feiert. Deshalb habe ich ein sehr bekanntes Gedicht von Goethe mitgebracht. Es heißt „Heidenröslein“.“
Er trug das Gedicht von Goethe vor. Dann mussten 3 Kinder das Stück vortragen. Als die Kinder mit ihrem Vortrag fertig waren, hat er uns erklärt, wie das Heidenröslein entstanden ist. Er sagte: „Goethe hat sich einmal in ein Mädchen verliebt, das sehr schön aussah.“ Und deshalb gibt es das Heidenröslein.
Anschließend mussten ein Kind aus der Klasse von Herrn Peter und ein Kind aus der Klasse von Frau Piechatzek das Gedicht in die Realität umsetzen. Die Zeit ging so schnell vorbei. Herr Hahn musste schon bald gehen. Am nächsten Tag haben wir uns auch mit dem Heideröslein beschäftig. Wir haben ein weißes Blatt bekommen. Auf dieses mussten wir das ganze Gedicht von Goethe abschreiben.
Als wir fertig waren, durften wir das Gedicht mit Glanzbildern schmücken. Und als Hausaufgabe hatten wir auf, das Gedicht auswendig zu lernen. (Diesen Artikel schrieb Marius aus der 4 a)

Heidenröslein

Sah ein Knab´ ein Röslein stehn,
Röslein auf der Heiden.
War so jung und morgenschön,
lief er schnell es nah zu sehn.
Sah´s mit vielen Freuden,
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

Knabe sprach: ich breche dich,
Röslein auf der Heiden!
Röslein sprach: ich steche dich,
dass du ewig denkst an mich,
und ich will´s nicht leiden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

Und der wilde Knabe brach´s
Röslein auf der Heiden.
Röslein wehrte sich und stach,
half ihr doch kein Weh und Ach,
musst es eben leiden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt | Impressum